Mit der Möglichkeit, Abstecher zu mehreren Hotspots zu machen, die wir auf der hier verlinkten Wanderung beschrieben haben.

Haria

Gemeinde: Haría,
Schwierigkeitsgrad: leichtmittel,
Gehzeit: Insgesamt ca. 1,5 Stunden, z.T. auf einer asphaltierten Straße.

Anfahrt aus dem Süden: Von Teguise kommend fährt man die LZ10 Richtung Haría. Diese Straße führt zunächst durch den Ort Los Valles und dann westlich oberhalb des Windparks „parque eólico“ (so ausgeschildert) vorbei. Ein kurze Wegstrecke weiter geht links ein schmales, geteertes Sträßchen ab, das sich zur Ermita schlängelt (ist ausgeschildert), die auch alsbald zu sehen ist. Dort ist ein sehr großer Parkplatz, der nur jeweils am 5.8. eines jeden Jahres, dem großen Wallfahrtstag zu Ehren der Nuestra Señora de las Nieves, stark bevölkert ist.

Von dort aus bietet sich – sofern es nicht so trüb ist wie am heutigen Tag – ein grandioser Ausblick: Im Norden sind die vorgelagerten Inseln La Graciosa, Montaña Clara und Alegranza zu sehen. Lässt man den Blick schweifen aus Richtung Westen zum Südwesten, ist zunächst die Famara-Steilküste mit der Playa de Famara sehr gut zu erkennen, sodann Caleta de Famara und die Küste bis zur Halbinsel La Santa. Die gesamte Vulkankette der Feuerberge ist im Hintergrund zu sehen. Im Süden ist Arrecife gut zu erkennen – und auch die Costa Teguise. In dieser Höhe ist es häufig sehr windig.

Abschnitt 1: Auf Asphalt bis kurz vor der LZ-10

Für die Tour geht’s zunächst ein kurzes Stück auf der Straße zurück bis zu einer Gabelung, in die links eingebogen wird in Richtung der gut sichtbaren militärischen Radarstation. Der asphaltierte Weg führt uns rechts unterhalb dieser Station vorbei. Der Blick in Richtung Ostküste lohnt sich, denn das gesamte Temisa-Tal tut sich mit jedem Schritt weiter auf. Das Temisa-Tal gilt als eines der schönsten Täler von Lanzarote (ganz besonders schön ist es im Frühjahr, wenn es dort üppig grünt und blüht). Nach ca. einer ¾ Stunde stößt der Weg auf die LZ10; und zwar kurz vor dem markanten Aussichtspunkt “Los Helechos” – mit gleichnamigem Restaurant. Einen Abstecher dorthin kann man sich sparen, denn mittlerweile ist der Aussichtsbereich kostenpflichtig für jene, die nicht ins Restaurant einkehren.

Abschnitt 2: Auf Wegen und Pfaden zurück zur Ermita

Wir biegen kurz vor der LZ10 links ab und verlassen die asphaltierte Teilstrecke. Der Weg führt nach einer Biegung in Richtung einer gut sichtbaren Bebauung, in der sich ein Ziegenhof befindet. Dort kann vormittags bis ca. 12:00 Uhr Käse gekauft werden.

Ein Stück weiter gabelt sich der Weg. Wir halten uns links – nach rechts kann ein Abstecher zum ausgeschilderten „Bosquecillo“ (Wäldchen) gemacht werden. Wir bleiben auf dem Weg bis zum Kliffrand. Ab dort geht es zurück Richtung Ermita auf einem gut sichtbaren Pfad immer am Kliffrand entlang. Wer nicht schwindelfrei ist, kann ein paar Meter oberhalb – am Rand von nicht mehr bewirtschafteten Feldern – gemütlich und sicher gehen. Ein weiterer Abstecher kann in Richtung eines sehr gut sichtbaren Felsplateaus gemacht werden.

Der Pfad führt zielsicher zurück zur Ermita. Auf dem Weg bieten sich grandiose Ausblicke – und Einblicke in den Barranco de la Paja: Zu sehen gibt es neben interessanten Felsformationen viel Flora, und nach einer Weile ein paar künstliche Höhlen, die durch den Abbau von Picón (Lavagranulat) entstanden sind. Je nach Lichtverhältnissen glitzern in der Ferne Teile von Autowracks (Nachtrag vom 15. Dezember 2022: Es wurden heute 15 Autowracks per Helikopter von den Hängen des Famara-Massivs entfernt). Leider stürzten sich im Laufe der Jahre einige Lebensmüde mit ihren Autos in den Barranco, zuletzt eine Frau im September 2021. Kurz vorm Parkplatz der Ermita kommt man an einem älteren Gedenkkreuz vorbei.

… Zaungäste während der Wanderung:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert