Haria

Gemeinde: Haría
Schwierigkeitsgrad je nach Abschnitt: leicht + mittel
Reine Gehzeit: knapp 1,5 h. – zzgl. Besichtigungen in Haría.

Parkmöglichkeit: U.a. am Dorfparkplatz hinter der Kirche, per Auto zu erreichen über die LZ10, die in Haría „Calle Fajardo“ heißt; und dort biegt man in die „Calle Encarnación Rodríguez“. Von dort kommt man auf den Parkplatz

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Gestartet wird auf der Straße, auf der samstags immer Markt ist; und zwar in westliche Richtung. Am Ende der Straße links halten und diagonal über den Rathausplatz „Plaza de la Constitución“ gehen.

>> Hier kommen Sie vorbei an der Bronzeskulptur des lanzarotenischen Künstlers Rigoberto Camacho, die den taubstummen Friseur Ladislao Rodríguez hinter seinem Frisierstuhl darstellt. Bis zu seiner Rente arbeitete Ladislao im Friseursalon seiner Eltern in Haría, und außerdem war er sehr engagiert im lokalen Fußballclub (das lokale Stadion trägt seinen Namen) und im örtlichen Verein für Kanarischen Ringkampf „Lucha Canaria“ (die Bronzestatue des 2005 verstorbenen, bekannten Ringkämpfers Toni Martín befindet sich in der Calle San Juán/Ecke Calle Las Eras).

Danach geht es nach links in die „Calle La Longuera“ in Richtung der kleinen Markhalle „Mercado Municipal de Abastos“ (geöffnet Di – Sa von 9:00 – 16:00 h).

>> Vor der Halle befindet sich eine weitere Bronzeskulptur, die den 1933 geborenen Korbmacher Eulogio Concepción Perdomo darstellt; eine ebenfalls über Haría hinaus bekannte Dorfpersönlichkeit. Eulogio arbeitet nach wie vor in seiner kleinen Korbflechterei vor Ort in der „Calle Elvira Sánchez“ Nr. 36. Die Skulptur stammt vom kubanischen Künstler Rafael Gómez González, der auf Fuerteventura lebt.
>> Ist die Markthalle geöffnet, lohnt sich ein Schlenker – und auf dem Rückweg kann eingekehrt werden, z.B. ins kleine Restaurant der Markthalle, das im Außenbereich ein paar Plätze hat. Hier gibt es hausgemachte, kanarische Küche.

Weiter geht es in Gehrichtung; die Straße wechselt den Namen in „Calle Rincón de Aganada“, wird zur Piste und führt uns immer bergauf zum von Natursteinmauern eingefassten Mirador „Rincón de Haría“, mit tollem Ausblick bis weit über die Feuerberge.


Auf dem Weg geht es noch ein Stück bergauf. Bald schon ist ein großer Ziegenhof zu sehen. Ein kurzes Stück hinter dem Ziegenhof geht ein Pfad links Richtung Tal; an zwei recht gut zu erkennenden Hügeln entlang. Folgen Sie dem Pfad immer bergab. Er mündet in einen Weg, auf dem es nach links wieder nach Haría geht.

Alternative (ist länger): Bleiben Sie auf der Piste bis zur starken Linksbiegung. Dort zweigt links der Pfad ab, der durch den Barranco „Elvira Sánchez“ nach Haría führt. Ein Barranco ist eine Erosionsschlucht. Bei/nach starken Regenfällen stürzt das Wasser durch Barrancos in Richtung Meer.


Hinweis zu den deutlich sichtbaren Palmen(schäden):
Leider sind – auch – im „Tal der 1000 Palmen“ viele Palmen bedroht oder bereits tot, denn seit einigen Jahren breitet sich der Pilz „Thielaviopsis paradoxa“ aus, der die Stammfäule verursacht. Und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es seit einigen Jahren zunehmenden Befall durch den Schwarzen Palmrüssler (Diocalandra frumenti), dessen Larven sich durch das Innere der Palmen bohren, wodurch sie schwächer und noch anfälliger für Pilzbefall werden. Die zunehmende Trockenheit stellt eine weitere Bedrohung dar.

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